Marianne Flotrons "Work" während der Konferenz "Unfreiwillige Spiele"

Während unser anstehenden Konferenz "Unfreiwillige Spiele – Zur Formung von Subjektivität in einer theatralen Gesellschaft" wird die Videoinstallation "Work" (2011) der mehrfach ausgezeichneten Schweizer Künstlerin Marianne Flotron (Seminarraum II des Instituts für Theaterwissenschaft) ausgestellt und für Besucherverkehr geöffnet sein.
 
 
Die Arbeit entstand in einem niederländischen Versicherungsunternehmen und verfolgte das Ziel, unter Verwendung von Forumtheater, einer Methode aus dem Theater der Unterdrückten Augusto Boals, die Frage nach der Demokratisierung von Arbeit zu stellen und dabei aufzuzeigen, inwiefern die kapitalistische Ökonomie Verhaltens- und Denkweisen ihrer Mitarbeitenden beeinflusst.
 
 
Zudem wird am Samstag, den 4. Juli, ein Künstlerinnengespräch mit Marianne Flotron stattfinden, bei dem sie diese und weitere ihrer Arbeiten dem Konferenzpublikum noch einmal vorstellen wird.
 
 
 

"Work" (2011) Multikanalinstallation, HDV, Farbe, Ton 

Produced by Kunsthalle Bern and Philippe Pirotte

Supported by Mondriaan Foundation Amsterdam, Carola und Guenther Ertle- Ketterer Bern, Rijksakademie van beeldende kunsten, Amsterdam

Videoausschnitt veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Marianne Flotron.