Assessment Centres as a Theatrical Device

Florian Evers, M.A.

Die Fallstudie "Assessment Centres as a Theatrical Device" von Florian Evers ist einer der zwei Forschungsschwerpunkte des Teilprojekts Corporate Theatre des ERC-Projekts The Aesthetics of Applied Theatre. Selbst im Rahmen der wissenschaftlichen Beschäftigung mit angewandtem Theater ist die Betrachtung des Assessment-Centers unter theaterwissenschaftlichen Vorzeichen ein weitestgehend unerforschtes Feld.

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The 'Good Pain'. Artistic Practice in Conflict Zones

Kristin Flade, M.A.

"Transforming is what art does, but photography that bears witness to the calamitous and the reprehensible is much criticized if it seems ‘aesthetic’; that is, too much like art”, schreibt Susan Sontag in "Regarding the Pain of Others". Insbesondere dann, wenn Kunst, und nicht nur Fotografie, an Austragungsorten von Konflikten und Kriegen geschaffen wird, ist sie nicht nur Zeugin von Leiden sondern auch ein wichtiger sozialer Faktor dafür, Traumatisierung und gesellschaftliche Krisen zu adressieren und sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

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Theatre in Education in Southern Africa

Dr. Julius Heinicke

Der Titel der Fallstudie "Theatre in Education in Southern Africa" von Julius Heinicke verleitet zu allerlei Assoziationen, die zum Teil einen bitteren Nachgeschmack haben: Theatre for Development, HIV/AIDS, Aid for Developing Countries. Theatre in Education wird nicht nur meist in kritischen Kontexten eingesetzt, in Postkonfliktgesellschaften, zur Prävention von Seuchen und Krankheiten oder anderen soziopolitischen Herausforderungen, sondern in der nahezu apodiktisch scheinenden Verbindung dieser Theaterform mit dem Terminus 'Entwicklung' offenbaren sich auch heutzutage noch wirkungsmächtige (neo)koloniale Machtstrukturen.

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Inszenierungen der Therapie in psychologischer und künstlerischer Praxis

Dr. Joy Kristin Kalu

In der zeitgenössischen Kunst, dem Theater, der Performance und der Populärkultur scheinen sich Aspekte von Therapie und Beratung wachsender Beliebtheit zu erfreuen. Auf der dOCUMENTA (13) mit ihrem Thema "Zusammenbruch und Wiederaufbau" wurden 2012 zahlreiche Arbeiten präsentiert, die auf persönlicher oder politischer Krise und künstlerischen, oft performativen Strategien der Regeneration basierten, die häufig Anleihen bei therapeutischen Verfahren machten. Auch in vielen Produktionen des experimentellen Theaters werden seit den 1990er Jahren therapeutische Settings und Methoden ausgiebig genutzt.

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Theatre as a Tool for Communication Management

Fabian Lempa, M.A.

Seit Anfang der 90er Jahre hat sich in Deutschland eine besondere Annäherung von Wirtschaft und Theater vollzogen. Neu gegründete, professionelle Unternehmenstheater wurden zunehmend von Firmen und Wirtschaftsorganisationen beauftragt, mit den ihnen eigenen theatralen Methoden und im Rahmen von speziellen Veranstaltungen zur Verbesserung der Mitarbeiterkommunikation, der Vermittlung von verschiedensten Informationsinhalten oder zur Steigerung des Motivations- bzw. Stimmungsniveaus beizutragen.

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Social Theatre in Urban Youth Culture Contexts

Dr. Janina Möbius

"Etwas ist faul im Staate Mexiko..." – so lautet das Ausgangsmotto einer Shakespeare-Inszenierung in Mexiko-Stadt, in der Jugendliche ihre Version von Hamlet vor ihren Nachbarn und Freunden im barrio pobre aufführen. In der Fallstudie "Social Theatre in Urban Youth Culture Contexts" von Janina Möbius werden Kulturinitiativen untersucht, die mit theatralen Mitteln versuchen, in der Peripherie von Mexiko-Stadt Jugendlichen neue Perspektiven aufzuzeigen, um der alltäglichen Gewalt, Ausgrenzung, Chancenlosigkeit und Kriminalität etwas entgegenzusetzen.

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Embodied Relations

In einer Gesellschaft der Beschleunigung, Digitalisierung und damit auch Entkörperung, einer Gesellschaft, die von Machtdiskursen geprägt ist, die je spezifische Definitionen von Gesundheit und Krankheit hervorbringen, geht Lilian Seuberling der Frage nach, wie theaternahe Therapieformen als Teil des Systems wirken und sich dazu durch ihre Praxis positionieren.

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Darstellende Künste in Griechenland heute: Eine Ästhetik des Exodus

Dr. Natascha Siouzouli

Die Fallstudie "Darstellende Künste in Griechenland heute: Eine Ästhetik des Exodus" von Natascha Siouzouli fokussiert das Hier und Jetzt der darstellenden Künste im griechischen Raum. Es handelt sich um eine real-time-Beobachtung, die entsprechend die Forschungsfragen und Hypothesen gestalten wird. Ausgehend von einer Beschreibung der Atmosphäre, in welcher im Moment in Griechenland Kunst passiert, soll versucht werden, die verschiedenen künstlerischen Phänomene entsprechend zu positionieren.

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